Kredit,Bank,Geld,Konto,Girokonto,Versicherung,Kredite,
Konto,Zinsen,Kredit,Bank,Geld,Konto,Girokonto,Versicherung,
Kredite,Konto,Zinsen,Kredit,Bank,Geld,Konto,Girokonto,Versicherung,
Kredite,Konto,Zinsen,Kredit,Bank,Geld,Konto,
Girokonto,Versicherung,Kredite,Konto,Zinsen
Kredit,Bank,Geld,Konto,Girokonto,Versicherung,Kredite,
Konto,Zinsen,Kredit,Bank,Geld,Konto,Girokonto,Versicherung,
Kredite,Konto,Zinsen,Kredit,Bank,Geld,Konto,Girokonto,Versicherung,
Kredite,Konto,Zinsen,Kredit,Bank,Geld,Konto,
Girokonto,Versicherung,Kredite,Konto,Zinsen

powered by Javascripts

Syrien
Die Grenze zwischen Syrien und der Türkei wurde durch den Verlauf der Bagdadbahnlinie festgelegt. Dadurch gibt es in Syrien drei kurdische Enklaven, nämlich Cizire, Kurd-Dag und Ain-el-Arab. Diese Enklaven sind Hunderte Kilometer voneinander getrennt, was die Kommunikation unter den Kurden erschwert. Nach der Gründung Syriens unter französischem Protektorat konnten die Kurden ein Radio betreiben und Zeitschriften wie Hewar (Hilferuf) veröffentlichen. Viele wichtige Kurden sind von der Türkei nach Syrien geflohen, wo sie ihre politischen Arbeiten fortsetzen. So hatte Xoybun ihren Sitz jahrelang in Damaskus. Nachdem Syrien 1945 ein souveräner Staat wurde, wurden die Rechte der Kurden schrittweise beschnitten. Schließlich wurden Kurden aus dem öffentlichen Dienst ausgeschlossen, verhaftet und die kurdischen Ortsnamen verändert. Nach dem ersten Krieg gegen Israel putschten die Offiziere und es folgten Jahre sozialer Unruhen. Am 23. August 1962 wurde in den kurdischen Gebieten eine außerordentliche Volkszählung durchgeführt. Dabei wurden 120.000 Kurden als Flüchtlinge deklariert und ihrer syrischen Staatsbürgerrechte beraubt. Heute haben immer noch 200.000 Kurden ihren Pass nicht zurück. Syrien begann vor kurzem diese Ausbürgerung teilweise rückgängig zu machen. Im März 1963 übernahm die Baath-Partei die Herrschaft und 1971 wurde Hafiz al-Assad Präsident. Er blieb es bis zu seinem Tod am 10. Juni 2000. Assad stoppte zwar die Diskriminierungen gegen die Kurden, aber unternahm nichts, um ihre Rechte wieder herzustellen Die rechtliche Lage der Kurden hat sich kaum gebessert. Assad gewährte der PKK nach dem Militärputsch in der Türkei von 1980 Zuflucht. In der Bekaa-Ebene im Libanon konnte die PKK ihre Leute ausbilden und bewaffnen. Der Sturz von Saddam Hussein und der Baath-Regierung mit Hilfe der Kurden im Irak polarisierte auch Syrien. Die Baath-Regierung unter Baschar al-Assad nutzte ein Fußballspiel als Provokation und Gelegenheit, um hunderte Kurden zu verhaften und die Parteien der Kurden zu verbieten.

Rotes Kurdistan
In der ehemaligen UdSSR gab es in dem Zeitraum von 1923-1929 eine autonome kurdische Region, die Kurdistana Sor (Rotes Kurdistan) genannt wurde. Die Region wurde am 23. Mai 1923 ausgerufen. Sie lag im heutigen Aserbaidschan und ihre Hauptstadt war Laçin. Andere Städte waren Kelbecar, Kubatliski und Cebrail. Der erste Ministerpräsident war Gussi Gaciyev. Die Region lag ziemlich genau im heutigen Korridor zwischen Armenien und der Exklave Berg-Karabach. Unter Stalin wurde diese Region aufgelöst. Ein Versuch, sie 1991 wieder zu gründen, scheiterte am Zerfall der UdSSR. Der Krieg 1994 zwischen Armenien und Aserbaidschan vertrieb die meisten Kurden aus diesem Gebiet.

Libanon
Ismet Serif Wanli schrieb, dass im Libanon seit Jahrhunderten Kurden gelebt haben und nennt vier kurdische Asirets, nämlich die Clan Banu Sayfa nördlich von Tripoli und der Festung Krac, die Ras Nahasch, die seit dem 16. Jahrhundert bei Tripoli leben, die Amadischen Scheichs, die aus Amadiya im 17. Jahrhundert in den Libanon kamen und die Can Polad, die ursprünglich aus Hakkari kamen. Heute heißen sie Djumblatt. Der Führer der drusischen Gemeinschaft und der Progressiven Sozialistischen Partei Walid Djumblatt ist Kurde. 1925 kamen viele Flüchtlinge nach dem Scheich-Said-Aufstand ins Land. Die Organisation Xoybun wurde in Beirut gegründet. Heute sollen etwa 100.000 Kurden im Libanon leben.

Politik
Bislang sind die Bemühungen um eine staatliche Souveränität auch daran gescheitert, dass die Kurden untereinander zerrissen sind. In einer feudalen Gesellschaft galt nämlich, dass das Recht des Herrn oder geistlichen Oberhauptes vor dem Recht des Volkes steht. Es fehlte das nationale Gefühl. Aber in den letzten hundert Jahren kam auch der Nationalismus nach Kurdistan, so dass die Kurden immer mehr zusammen rückten. Das machte sich auch dadurch bemerkbar, dass die Kurden vermehrt Parteien bildeten, die sich europäische Parteien zum Vorbild nahmen. In den frühen 20er Jahren wurde im Libanon die Organisation Xoybun gegründet, die unter anderem den Ararat-Aufstand anführte. Die bekanntesten Parteien sind Kongra-Gel (ehemals PKK und KADEK), die Komala, die PDK, die PSK, die Ansar al-Islam und die PUK. In Syrien sind bekannte kurdische Parteien die Al Party, die kurdische Volksunion (Hevgirtin Gel) und die Yekiti (Partei der Einheit).

Die größten Aufstände im 20. Jahrhundert
1919: Erster Aufstand von Mahmud Berzanci in Silemani.
1920: Kocgiri-Aufstand.
1925: Scheich-Said-Aufstand.
1927 - 1930: Ararat-Aufstand unter der Organisation Xoybun.
1938: Aufstand in Dersim.
1961 - 1970: Molla Mustafa Barzani-Aufstand im irakischen Teil.
1967 - 1968: Aufstand der Demokratischen Partei Kurdistan-Iran (DPK-I).
1984 - 1992: Religiöse Bewaffneter Kampf der "Islamische Bewegung" im Nordirak.
1984 - 1999: Bewaffneter Kampf der PKK in der Türkei.

Religion
Bei den Kurden sind verschiedene Bekenntnisse vertreten. Die Mehrheit (ca. 80?–?90 %) der Bevölkerung sind sunnitische Muslime überwiegend schafiitischer Richtung. Hanafiten gibt es vor allem in der Türkei. Im Nordirak sind die Hanbaliten eine weit verbreitete Rechtschule des Islam. Die etwa 3?–?5 % kurdischen Schiiten leben ganz im Süden des kurdischen Verbreitungsgebiets im Irak nahe der iranischen Grenze. Daneben gibt es Aleviten und Schabbak, die aber früher ihre vom sunnitischen Islam abweichenden religiösen Überzeugungen nicht in die Öffentlichkeit getragen haben und deshalb als Muslime galten und oft noch gelten. Des Weiteren gibt es Jesiden und im Iran auch Ahl-e Haqq. Die nicht allzu zahlreichen kurdischen Jesiden der Türkei sind heute fast vollständig ausgewandert und leben zum größten Teil in Nordwestdeutschland. Damit gehören praktisch alle Kurden der Türkei Religionsgemeinschaften an, die man zum Islam zählen kann.

Manche eigenen religiösen Traditionen gehen auf bestimmte Auslegungen des Korans bzw. Islams zurück (z. B. Sufi, oder die Bajwan aus der Schia). Die Kurden gehörten früher mehrheitlich dem zarathustrischen Glauben an, bevor sie zum Islam zwangskonvertiert wurden.

Kultur
Es gibt eine reiche Volksliteratur in kurdischer Sprache. Zu erwähnen wäre das Nationalepos Mem û Zîn, das 1695 von dem Dichter Ehmedê Xanî geschrieben worden ist. Der aus Mardin stammende Dichter Cigerxwin (Sexmus Hasan), der von 1903 bis 1984 lebte, schrieb für Zeitschriften wie Hewar (dt:Hilferuf). Er studierte ausführlich den Marxismus-Leninismus und hinterließ acht Gedichtsammlungen. 1935 wurde der erster Roman der Neuzeit in kurdischer Sprache, Schivane Kurd (dt:Der kurdische Hirte), von Ereb Schemo verfasst. Zeitgenössische Schriftsteller sind Helîm Yûsiv, Haydar Isik, Mehmet Uzun, Mahmut Baksi, Suzan Samanci, Yusuf Yesilöz, Sükrü Gülmüs, Rohat Alakom, Taha Hamid, Muhammed Hamo, Salim Barakat und Nezir Bulut. Ziya Gökalp ist einer der berühmtesten Intellektuellen und Publizisten der Türkei. Er war Mitgründer des sogenannten Türk Ocagi (Türkischer Heimatverein), der als Treff der anatolischen Intellektuellen und als "Wissensbörse" diente. Er veröffentlichte die Zeitung Yeni Mecmua, in der er den Turanismus unterstützte. Heutzutage ist Ziya Gökalp unter vielen Kurden ein Tabu-Thema, da er als Kurde ein Unterstützer des türkischen Nationalismus war. Der berühmte Satz stammt ebenfalls von Ziya Gökalp "Kurden und Türken sind wie das Fleisch und der Fingernagel mit einander verwachsen, man kann sie nicht trennen."

Außerdem schrieb Hilmi Abbas in deutscher Sprache einige der bisher nur mündlich überlieferten altkurdischen Legenden nieder. Das Buch erschien im Jahre 2003 in München unter dem Titel "Das ungeschriebenen Buch der Kurden". Es stellt die Schöpfungsgeschichte aus jesidischer Sicht dar und die mythische Wanderung des kurdischen Volkes von Osten in den Westen in das heutige Siedlungsgebiet.

Am 21. März wird das iranische Neujahrsfest Newroz gefeiert. Das Newrozfest wurde in der Türkei in den letzten Jahren vom Staat übernommen. Damit wollte man der PKK und den Kurden die Möglichkeit entziehen, das Fest zu kurdisieren. Es ist anzumerken, dass das Newrozfest traditionell von den Turkvölkern Zentralasiens gefeiert wird, aber nicht von den Türkei-Türken. Bei den letzten Feiern sah man immer wieder, dass das Fest in den kurdischen Gebieten mit sehr großer Beteiligung gefeiert wurde, jedoch nicht so in den türkischen Gebieten.

Siehe auch: Esiret, Kurdische Musik, Kurdische Namen, Berühmte Kurden


Ereignisse in Deutschland
Am 17. September 1992 werden die vier Mitglieder der Demokratischen Partei Kurdistans Dr. Sadegh Sharafkandi, Fattah Abdoli, Homayoun Ardalan und Nouri Dehkordi bei einem Attentat im Berliner Restaurant Mykonos (Charlottenburg-Wilmersdorf) von Geheimdienstangehörigen des Iran erschossen.
Am 17. Februar 1999 stürmen etwa 50 Kurden und Kurdinnen das israelische Generalkonsulat in Berlin-Schmargendorf, weil sie vermuten, dass der israelische Geheimdienst Mossad bei der Verhaftung des PKK-Führers Abdullah Öcalan mitgewirkt hat. Dabei werden vier Personen von Sicherheitsbeamten erschossen.
Jedes Jahr findet ein Kultur-Festival in Deutschland (meist in NRW) statt, welches von bis zu 150.000 Kurden aus ganz Europa besucht wird.

Bevölkerungsverteilung
Gesamt       27 - 37.5 Millionen 
Türkei       15 Millionen
Iran       4,8 - 6,6 Millionen
Irak      4 - 5,3 Millionen
Syrien       1,6 - 2 Millionen
GUS       1,1 Millionen
Afghanistan       200,000
Israel       100,000
Libanon      80,000
Europa
Deutschland      0,5 - 0,6 Millionen
Frankreich       120,000
Schweden       100,000
Niederlande      70,000
Schweiz      60,000
Österreich       25,000 bis 80,000
Vereinigtes Königreich      50,000 
Griechenland       20,000 bis 25,000
Amerika
Vereinigte Staaten       15,000 bis 20,000
Kanada      6,000

Kurden 2
Kredit,Bank,Geld,Konto,Girokonto,Versicherung,Kredite,
Konto,Zinsen,Kredit,Bank,Geld,Konto,Girokonto,Versicherung,
Kredite,Konto,Zinsen,Kredit,Bank,Geld,Konto,Girokonto,Versicherung,
Kredite,Konto,Zinsen,Kredit,Bank,Geld,Konto,
Girokonto,Versicherung,Kredite,Konto,Zinsen
Kredit,Bank,Geld,Konto,Girokonto,Versicherung,Kredite,
Konto,Zinsen,Kredit,Bank,Geld,Konto,Girokonto,Versicherung,
Kredite,Konto,Zinsen,Kredit,Bank,Geld,Konto,Girokonto,Versicherung,
Kredite,Konto,Zinsen,Kredit,Bank,Geld,Konto,
Girokonto,Versicherung,Kredite,Konto,Zinsen