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Die Kurden sind ein Volk im Nahen Osten, vor allem in Mesopotamien und in Anatolien. Sie sprechen eine indogermanische Sprache aus der iranischen Gruppe und gehören zu den iranischen Völkern. Damit unterscheiden sie sich sprachlich von ihren unmittelbaren Nachbarn - Türken und Arabern - sind aber verwandt mit Persern und anderen iranisch-sprachigen Völkern der Region. Die sprachlich nächsten Verwandten der Kurden sind die Belutschen in Pakistan und Afghanistan. Auch die heutige Kultur und Mythologie der Kurden ist in den iranischen und zoroastrischen Traditionen verwurzelt.

Herkunft der Kurden
Die Frühgeschichte des kurdischen Volkes ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Sie beginnt nach grober Schätzung am Ende des zweiten Jahrtausends v. Chr. mit der Einwanderung indogermanischer Arier in den Iran[21].

Über die Abstammung der Kurden gibt es verschiedene Thesen, wobei zu beachten ist, dass über diesen langen Zeitraum Völkervermischungen stattgefunden haben. Jedoch ist keine ausreichend bewiesen.

1. Sie seien Nachfahren der Hurriter, die das Mitanni-Reich gründeten (um 2000 v. Chr.) und auch Churri genannt wurden, wovon sich der Name Kurde ableite. Das Siedlungsgebiet der Hurriter stimmt fast exakt mit den heutigen Siedlungsgebieten der Kurden überein. Die Hurriter sprachen allerdings keine indogermanische Sprache.

2. Abstammung von den Medern (Kurmandsch hergeleitet von Kur/Kurd und Mandsch für "Meder"). Viele Kurden sehen sich heute als Nachfahren der Meder. Dies hat sich auch dadurch verstärkt, dass das altmedische Wort Kur/Kurd "stark" bedeutet. Man findet diese Form im sogenannten Kurmanji, einem kurdischen Dialekt, wobei die medische Übersetzung "Starker Meder" wäre. Prof. Syies: Meder sind kurdische Stämme, die mit dem assyrischen Land benachbart sind. Diese sind von der Sprache her indoeuropäisch und von der Herkunft her Arier. Ebenso schrieben weitere andere Forscher sowie Prof. V. Minorsky, W.C.F. Wilson, der irakischer Prof. Taha Baqr, Theodor Nö?ldeke, der legendäre kurdische Führer Nuri Dersimi, C.S.A. Edmonds, der armenischer Historiker Masay Xorinsky, Mehrdad Izady, dass Kurden die Nachfahren der Meder sind und die Wurzeln der kurdischen Sprache in der medischen Kultur gesucht werden sollte.

3. Abstammung von den Skythen. Xenophon berichtet in der Anabasis (III,5,15) von einem Stamm der Karduchen. Allerdings bezweifeln die meisten Historiker und Archäologen, dass größere Teile der Skythen in dem späteren kurdischen Volk aufgegangen sind, denn die Heimat der Skythen war Kasachstan, Südrussland und die Ukraine.

Es gibt bis heute keine genaue geographische Definition von Kurdistan. Die Staaten, zu deren Territorien die kurdischen Gebiete gehören, versuchen mit allen Mitteln, eine solche Abgrenzung und Begriffsbildung erst gar nicht entstehen zu lassen. In der Sprache der Perser bedeutete der Name Kurdistan „Land der Kurden“. Damit wurde eine Provinz des persischen Reiches bezeichnet, in der die türkischstämmigen Seldschuken herrschten. Vom 11. bis zum 13. Jahrhundert übten sie die Macht über weite Teile des Vorderen Orients aus. Im Osmanischen Reich des 19. Jahrhunderts entstand bei einer Verwaltungsreform eine Provinz mit dem Namen Kurdistan, die jedoch bald wieder aufgelöst wurde.

Siedlungsgebiet
Das traditionelle historische Siedlungsgebiet der Kurden trägt den Namen Kurdistan. Daneben gibt es noch andere größere Gebiete innerhalb der Staaten, die schon länger von Kurden bewohnt werden. In der Türkei ist es das Gebiet bei Ankara und Konya, in dem sich seit Generationen verstreute kurdische Siedlungen befinden. Die meisten Kurden wurden nach Aufständen hierhin vertrieben. Aufgrund hoher Arbeitslosigkeit, mangelnder Infrastruktur und Versorgung sowie den Aktivitäten der PKK in den kurdischen Gebieten siedelten viele Kurden nach Mersin, Adana, Istanbul und in die südostanatolischen Städte um, so dass diese Städte größere kurdische Gemeinden haben.

Im Iran leben etwa 3-3,5 Mio. Kurden in den westlichen Provinzen. Aber auch in Chorasan gibt es kleinere kurdische Gemeinden. Im Jahre 1388 kamen nach Vertreibungen durch Tamerlan viele Kurden hierher. 1587 und 1628 fanden Umsiedelungen durch den Safawiden Schah Abbas I. statt. Durch ein Abkommen zwischen Osmanen und Safawiden wurden 1590 etwa 10.000 alevitische Kurden aus dem Osmanischen Reich hierhin umgesiedelt. Die meisten Kurden aus Chorassan sind Schiiten.


Geschichte
Frühgeschichte/Altertum
Die blühendste Periode, nach kurdischer Sicht, war im 7. Jahrhundert v. Chr. im Meder-Reich.


Mittelalter
Eine Statue von Saladin in Damaskus.Im 7. Jahrhundert n. Chr. erobern die Armeen des Kalifen Umar ibn al-Chattab die kurdischen Gebiete, so dass die Kurden zum Islam zwangsbekehrt worden sind. Zwischen dem 10. und 13. Jahrhundert unter islamischer Herrschaft gründeten Kurden mehrere Dynastien, wie die der Marwaniden, der Rawendiden, der Hasanwayhiden, der Schaddadiden und der Ayyubiden. Die Marwaniden lebten im nördlichen und westlichen Kurdistan mit Wintersitz in Diyarbakir und Sommerresidenz in Farqin (Silvan), die Rawendiden in Aserbaidschan, das in der Zeit überwiegend kurdisch besiedelt war, mit der Hauptstadt Täbriz, die Hasanwayhiden im Osten Kurdistans, also nordöstlich von Kermanshah und die Schaddadiden außerhalb Kurdistans in Transkaukasien, auf dem Gebiet des heutigen Armeniens und Aserbaidschans. In den Jahren von 1750 bis 1789 herrschte sogar der Kurde Karim Khan Zand über den ganzen Iran. Diese Zand-Dynastie endete aber schon 1794.

Im 12. Jahrhundert gründete Saladin, der zu Rawendis Zweig des Hadabani-Stammes gehörte, die Ayyubiden-Dynastie von Syrien. Dieses Reich erstreckte sich über Teile von Ost- und Westkurdistan, Ägypten und dem Jemen. Das Ayyubidische Reich war aber keinesfalls ein Kurdisches Reich, viele seiner Bewohner waren Araber und andere Völker. Es war ein islamisches Reich, denn die Bewohner bezeichneten sich als Muslime und nicht als Araber oder Kurden.

Einen großen Wendepunkt in der kurdischen Geschichte stellt die Schlacht von 1514 bei Caldiran (in der Provinz Van) zwischen Osmanen und Safawiden dar, bei der sich die mehrheitlich sunnitischen Kurden mit den Osmanen verbündeten. Die Osmanen sicherten sich die Unterstützung der kurdischen Lokalfürsten, indem sie ihnen die Umwandlung ihrer Besitztümer in erbliche Fürstentümer anboten. Diese kurdischen Herrschaften (Kürt Hükümetleri) mussten keinen Tribut zahlen und keine Soldaten für die osmanische Zentralregierung stellen. Daneben gab es noch die kurdischen Sandschak, deren Gouverneure per Erbe bestimmt wurden, aber trotzdem wie alle Sandschaks Steuern zahlten und Soldaten bereitstellten. Im Osmanischen Reich war das nicht üblich. Normalerweise wurden Ländereien nur auf Lebenszeit an kriegsverdiente Soldaten verteilt (Timar-System).

Schah Ismail I. unterliegt Sultan Selim I.. Danach kommt fast ganz Ostanatolien unter osmanische Herrschaft. Auf seinem Zug in die Osttürkei bringt der Sultan bei Sivas an die 40.000 Aleviten um, welche türkische und kurdische Gruppen umfassen, um Kollaboration mit den Safawiden zu unterbinden. 1596 verfasst Serefhan, Fürst von Bitlis und Sohn von Idris Bitlisi, das Geschichtswerk Serefname (Prachtschrift) mit dem ersten vollständigen Überblick über die kurdische Geschichte. Darin wird von den Geschehnissen in den kurdischen Fürstentümern bis zum Ende des 16. Jahrhunderts erzählt.

Bedeutende kurdische Fürstentümer im osmanischen Reich waren die Baban mit Sitz in Silemani, das Soran-Fürstentum, die Azizan in Hakkari, Badinan mit Sitz in Amediye und das Fürstentum von Bitlis. Im persischen Reich war das bedeutendste das der Ardalan.


20. Jahrhundert
Türkei
Kaffee shop in Diyarbakir, 1909.Bis zur Zeit des Ersten Weltkriegs wurde das kurdische Bewusstsein einerseits durch die Stammeszugehörigkeit geprägt, andererseits durch den sunnitischen Islam. Unter dem Einfluss europäischer Ideen entwickelten sie dann ein eigenes Nationalgefühl. Nach der Niederlage des Osmanischen Reiches gegen die Alliierten wurde den Kurden im Vertrags von Sèvres eine autonome Region in Aussicht gestellt.

Gegen die Bestimmungen und territorialen Verluste auf dem Gebiet der heutigen Türkei kam Widerstand auf. Im türkischen Unabhängigkeits- und Befreiungskrieg kämpften die Kurden an der Seite der Türken gegen die Besatzungsmächte. Nach dem Sieg konnte die Türkei am 24. Juli 1923 im Vertrag von Lausanne die Bestimmungen aus dem Vertrags von Sèvres revidieren. Dadurch verloren die Kurden unter anderem ihren Status als Minderheit.

In der Türkei war der Gebrauch der kurdischen Sprache bis vor einigen Jahren verboten. Nach dem Beginn des bewaffneten Kampfes der PKK 1984 gegen den Staat, verschärfte sich die Situation der Kurden im Südosten der Türkei. Über ein Jahrzehnt galt in den betroffenen Provinzen der Ausnahmezustand. Der Krieg dauerte bis 1999, als Abdullah Öcalan verhaftet wurde. In dem gesamten Zeitraum wurden mehr als 35.000 Menschen, der größte Teil kurdische Zivilisten, getötet. Im Zuge der Beitrittsverhandlungen der Türkei mit der Europäischen Union wurden die Rechte der Minderheiten in der Türkei verbessert. Allerdings wird die kurdische Identität offiziell nur als eine Unterkategorie der türkischen Kultur angesehen. Derzeit wächst der kurdische Bevölkerungsteil schneller als der Rest der türkischen Gesellschaft. Voraussichtlich wird deshalb der Anteil der Kurden an der Gesamtbevölkerung in der Türkei in den nächsten Jahrzehnten weiter steigen.

Iran
In den dreißiger Jahren gab es immer wieder Aufstände, die durch Simko Aga angeführt wurden. Simko Aga wurde gefangen genommen und hingerichtet. Am 22. Januar 1946 wurde die Republik Mahabad gegründet. Bis zur islamischen Revolution herrschte Friedhofsruhe in den kurdischen Gebieten. Allerdings überwarfen sich die Kurden mit Chomeini, der ihnen keine Autonomie geben wollte. Daraufhin begann die Armee den Dschihad gegen die Kurden, die mit Bombardierungen der Städte und Dörfer vielen Zivilisten das Leben kostete. Im Juli 2005 brach nach der Tötung des Kurden Schuaneh Ghaderi in der Stadt Mahabad ein Aufstand gegen die iranische Regierung aus. Der Aufstand breitete sich auf etwa zehn kurdische Städte aus. Bislang kamen dabei etwa 20 Menschen ums Leben. Die iranische Regierung bezeichntete die Aufständischen als Hooligans und verlegte 100.000 Soldaten in die kurdischen Gebiete.

Irak
Zu einer begrenzten Selbstverwaltung und Beteiligung an der Regierung kam es im Irak 1970 bis 1974. Nach dem zweiten Golfkrieg 1991 verfügte die UNO im Irak eine Schutzzone nördlich des 36. Breitengrades. Im dritten Golfkrieg 2003 beteiligten sich kurdische Kräfte auf Seiten der USA an der Eroberung nordirakischer Städte. Seitdem genießen die irakischen Kurden einen besonderen Status als Verbündete der USA. Das Ziel der irakischen Kurden, mehr Autonomie und Einfluss zu bekommen, wird vor allem von der Türkei missbilligt, da man einen entsprechenden Einfluss auf die Kurden in der Türkei befürchtet.

Politische Autonomie genießen seit mehr als einem Jahrzehnt weltweit allein die irakischen Kurden. Auch die neue irakische Verfassung gewährt den Kurden im Norden des Landes umfangreiche Selbstbestimmungsrechte.

Trotz Proteste seitens der Türkei konnten die Kurden im Irak ihren Einfluss ausweiten und erreichten bei der Wahl am 30. Januar 2005 75 Sitze im Parlament und stellen mit Celal Talabani den ersten kurdischen Staatspräsidenten. Über die Angliederung von Gebieten an die kurdische autonome Region wird zäh verhandelt. Dabei ist Kerkuk der brisanteste Aspekt. Dort konnte eine Allianz der kurdischen Parteien die Mehrheit der Sitze im Stadtrat erringen. Die Wahlen in Kerkuk wurden von den meisten Turkmenen und Arabern boykottiert, da die Kurden angeblich viel mehr Rückkehrer in die Stadt ließen, als Saddam Hussein damals vertrieben haben soll.


Kurden
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